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Sauerstofftherapie

Flaschenversorgung
Hier muss man sich immer wieder eine neue, schwere Stahlflasche besorgen. Damit ist die Mobilität natürlich stark eingeschränkt. Noch vor einigen Jahren gab es allerdings keine andere Lösung. Wenn man aber bedenkt, dass eine korrekte Sauerstoffbehandlung in aller Regel eine regelmäßige Langzeitbehandlung ist, wird schnell klar, dass diese Form der Therapie nicht sehr sinnvoll ist und dass es heute bessere Alternativen gibt. Lediglich in Ausnahmefällen - z.B. wenn ein Emphysempatient mit Sauerstoffkonzentrator für kurze Aufenthalte außer Haus versorgt werden soll (ein paar Schritte im Freien oder eine Spazierfahrt im Rollstuhl) - kann das eine vernünftige Lösung darstellen.

Konzentrator
Ein Sauerstoffkonzentrator ist ein elektrisches Gerät, das aus der normalen Raumluft den Sauerstoff herauszieht und konzentriert durch einen Schlauch an den Kranken abgibt. Es brummt leise vor sich hin, ist schwer und nur wenig beweglich, muss dafür allerdings nie nachgefüllt werden. Daraus kann man schon ersehen, dass sich diese Form der Behandlung vorwiegend für zwei Gruppen von Kranken eignet:
- Menschen, die nur nachts Sauerstoff brauchen und
- Schwerstkranke, die - beispielsweise wegen einer zusätzlichen Erkrankung (Schlaganfall o.ä.) - nur noch wenig Mobilität besitzen.

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